Tourverlauf "Die faszinierende Tierwelt Namibias"

Tag 1

ca. 100km

Ankunft in Namibia – Windhuk Casa Picollo

Ankunft mit der Air Namibia um 6h30 Morgens. (Ortszeit)

Begrüßung der Reiseteilnehmer am Internationalen Flughafen Windhuk durch unsere
deutschsprachige Reiseleitung. Am Flughafen bietet sich die erste Gelegenheit zum
Geldwechsel. Transfer in die 42 km entfernte Hauptstadt Windhuk. Nun gibt es eine Stadtrundfahrt und anschließend haben Sie eine weitere Möglichkeit im Windhuker Stadt Zentrum Geld zu wechseln und Reise-utensilien, Souvenirs oder Reiseproviant einzukaufen. Am frühen Nachmittag checken Sie im Casa Picollo ein, wo es eine kurze Reisebesprechung durch unsere Reiseleitung gibt. Danach haben sie Zeit zur Erholung nach dem langen Flug. Am Abend speisen wir gemeinsam im berühmten „Joe‘s Beer House“.

Bei der Stadtrundfahrt werden die Christuskirche, die Alte Feste, die Gartenanlagen des Tintenpalastes sowie die Stadtteile Klein-Windhuk und als Kontrast dazu der Stadtteil der bantusprachigen Bevölkerungsgruppe – Katutura besucht. Außerdem fahren wir über die „Prachtstraße“ Windhuks, die Independence Avenue (früher Kaiserstraße). Windhuk ist mit knapp 450.000 Einwohnern die größte Stadt des Landes und politisches, wirtschaftliches sowie kulturelles Zentrum. Die Stadt liegt auf 1650 Meter Höhe, eingebettet zwischen den Auasbergen im Süden, den Erosbergen im Nordosten und dem Khomas Hochland im Westen.

Tag 2

ca. 290km

Windhuk – Waterberg

Nach einem gemütlichen Frühstück fahren wir zu einem Einkaufszentrum, wo wir nochmal Geld wechseln bzw. abheben können und Reiseutensilien bzw. Reiseproviant einkaufen können. Danach verlassen wir Windhuk Richtung Norden mit Fahrt über Okahandja, Richtung Waterberg. In Okahandja ist der örtliche Holzschnitzermarkt empfehlenswert für günstige Souviniers. 

Am Nachmittag erreichen wir dann das Waterberg Rest Camp. Vor dem Abendessen ist noch eine „Sun downer tour“ mit einem Allradfahrzeug auf dem Waterberg Plateau eingeplant. Es kommt vor, dass diese Fahrt auch auf den frühen Morgen am Folgetag verschoben wird. Lassen Sie sich überraschen.

Ein Großteil der Geschichte der Herero ist eng mit Okahandja verbunden. 1849 ließ sich der deutsche Missionar Friedrich Kolbe hier nieder; als jedoch nur drei Monate später Stammeskriege ausbrachen, musste er die Mission verlassen. Hier können Sie Gräber deutscher Soldaten und Missionare, sowie die von Herero Häuptlingen besichtigen. Das Waterberg Plateau östlich von Otjiwarongo erhebt sich rund 200 Meter aus der umgebenden Ebene. Das 20 Kilometer breite und 50 Kilometer lange Tafelberg Massiv besteht aus porösem Sandstein. Niederschläge sickern durch das durchlässige Gestein und treffen unten auf eine wasserundurchlässige Tonschicht. Während es oben auf dem Plateau sehr trocken ist, gibt es am Fuße viel Oberflächenwasser und kräftige permanente Quellen. Die Vegetation ist darum hier vergleichsweise üppig und grün und besonders artenreich. Unter anderem sieht man hier wilde Feigenbäume, Feuerlilien und Korallenbäume. Außerdem gibt es eine reiche Fauna. Seit 1972 steht das Gebiet um den Waterberg unter Naturschutz, insgesamt eine Fläche von rund 400 Quadratkilometern. Es wurden außerdem bedrohte Tierarten im Park angesiedelt, unter anderem Breit- und Spitzmaul-Nashörner, Rappen- und Pferdeantilopen sowie Streifengnus. Auch die Waterberg Region gehörte traditionell zum Siedlungsgebiet des Herero Volks. Im August 1904 wurden die Hereros - rund 7000 Männer, Frauen und Kinder - unter der Führung von Samuel Maharero am Waterberg von 1600 deutschen Kolonialsoldaten eingekesselt und in einem dramatischen Kampf geschlagen. Nur wenigen Hereros gelang die Flucht durch die Kalahari Wüste bis nach Botswana. Ein Soldatenfriedhof zeugt heute von den tragischen Ereignissen.

Tag 3

250km

Waterberg – Etoscha Safari Lodge

Nach dem Frühstück geht es über Otjiwarongo und Outjo zum Etoscha National Park.

Am Nachmittag erkunden wir dann den zentralen Teil des Etosha National Parks. Die ganze Strecke wird mit vielen Umwegen gefahren. Somit vergrößert sich die Chance, noch mehr Wild zu beobachten. Vor Sonnenuntergang erreichen wir die Etoscha Safari Lodge am Südeingang des Etoscha National Parks. Hier genießen Sie vor dem Abendessen eine wunderschöne Aussicht mit Sonnenuntergang.

Der Etosha Nationalpark im Norden Namibias zählt zu den schönsten Naturschutzgebieten Afrikas. Bereits im Jahre 1907 hatte Gouverneur von Lindequist Etosha zu einem Naturschutzgebiet erklärt und zwar auf einer Fläche, die fünfmal größer war als es der heutige Nationalpark ist. Die heutige Größe des Etosha Nationalparks beträgt 22 270 qkm. Im Nationalpark halten sich große Herden von Springböcken, Impalas, Zebras und Gnus auf, außerdem gibt es etwa 1500 Elefanten, 1800 Giraffen, 300 Löwen, Leoparden, Geparden und 300 Spitzmaulnashörner sowie über 300 verschiedene Vogel- und etwa 110 verschiedene Reptilienarten.

Tag 4

ca. 200km

Etoscha Safari Lodge

Nach dem Frühstück Pirschfahrt in den Etoscha National Park über Okaukuejo und Halali wo wir eine Mittagsrast einlegen werden. Die ganze Strecke wird mit vielen Umwegen gefahren. Somit vergrößert sich die Chance, noch mehr Wild zu beobachten. Vor Sonnenuntergang erreichen wir wieder die Etoscha Safari Lodge. Hier geniessen Sie wieder vor dem Abendessen eine wunderschöne Aussicht mit Sonnenuntergang.

Tag 5

ca. 200km

Etoscha Safari Lodge – Mokuti Etosha Lodge

Nach dem Frühstück geht es wieder durch den Etoscha National Park über Okaukuejo und Halali nach Namutoni, wo wir eine Mittagsrast einlegen können. Hier bietet sich wieder die Gelegenheit, Wild zu beobachten. Am Nachmittag erkunden wir dann den östlichen Teil des Etosha National Parks. Vor Sonnenuntergang erreichen wir die am östlichen Ausgang des Parks gelegene Mokuti Etosha Lodge.

Tag 6

ca. 220km

Etosha Lodge – Roys Rest Camp

Nach dem Frühstück geht es dann weiter Richtung Tsumeb. In Tsumeb ist ein Gang zum Heimat-Museum empfehlenswert.

Bei Grootfontein wird der Hoba Meteorit besichtigt.

Tsumeb liegt im "Otavi Dreieck", wo man im Jahre 1900 begann, Kupfer, Blei, Silber, Zink und Cadmium abzubauen. Der Erzgang von Tsumeb - er ist vulkanischen Ursprungs - enthält jedoch weitaus mehr Minerale, die zum Teil sehr selten sind. Insgesamt wurden 217 verschiedene Minerale gezählt. Nirgends auf der Welt wurde bislang eine solche Vielfalt gefunden. Der Hoba Meteorid ist von allen je auf der Erde gefundenen Meteoriten mit Abstand der größte. Er ging in Namibia nieder. Der wissenschaftliche Bericht dazu wurde 1920 veröffentlicht und ist heute im Grootfontein-Museum zu sehen. Da es nicht präzise ermittelt werden kann, schwanken die Schätzungen über das Gewicht des Hoba-Meteorit zwischen 50 und 60 Tonnen. Ursprünglich mag er einmal 6,56 Kubikmeter an Raum eingenommen haben. Er schlug vor zirka 80.000 Jahren in Afrika ein und liegt seither unberührt dort, wo er die Erde getroffen hat. Geologischen Schätzungen zufolge ist dieser steinerne Eindringling aus dem Universum zwischen 190 bis 410 Millionen Jahre alt.

Tag 7

ca. 370km

Roy’s Rest Camp – River Dance Lodge

Nach dem Frühstück geht es in den hohen Norden Namibias bis zum Grenzfluss Okavango zur Divundu Riverdance Lodge.

Hier kann man die nur 35 km entfernten Popa Falls aufsuchen und auf Wunsch eine ausgiebige Pirsch durch den Mahango Nationalpark machen. Er gehört zu den jüngsten und kleinsten Naturschutzgebieten Namibias. Er dient dem Schutz von seltenen Tierarten im Caprivi, wie den Pferde- und Rappenantilopen, Moor- und Sumpfantilopen. Ebenso leben dort Flusspferde, Elefanten, Büffel, Säbelantilopen, usw. und über 400 Vogelarten.

Tag 8

ca. 250km

River Dance – Namushasha Lodge

Heute fahren wir nach Osten durch den Caprivizipfel und überqueren dabei wieder den Okavangofluss. Wir fahren fast die ganze Route im Bwabwata National Park. 

Auf der Namushasha Lodge angekommen kann man am frühen Abend bei einer Bootsfahrt vielleicht Krokodile oder bestimmt ein paar Flusspferde sehen. An dieser Bootstour und/oder an einem „Game Drive“ können Sie aber auch am nächsten Tag – Morgens, Vormittags, Nachmittags oder Abends teilnehmen, falls es zeitig nicht klappt. Geniessen Sie Ihr Abendessen am schönen Kwando Fluss.

Im Bwabwata National Park gibt es auch grosse Elefantenherden, Büffel, Löwen, Hippo(Flusspferd), Säbelantilopen, Pferdeantilopen, Lechwe, Puku und sogar Hyänenhunde. Vorallem aber verhilft der Park den Elefanten in der Trockenperiode aus den Okavango-sümpfen auf ihrer Wanderung nach Norden und später wieder zurück. Der Caprivizipfel ist eine geographische Bezeichnung der zipfelförmigen Ausbuchtung im Nordosten des Staatsgebiets von Namibia. Der Caprivizipfel war Anfang des 20. Jahrhunderts die Bezeichnung der Gebiete des damaligen Deutsch-Südwestafrika, die in Richtung Osten über die lange durchgehende östliche Grenze Namibias bei 21° Ost hinausragen und bis zum Sambesi bei etwa 25° Ost reichten. Der Zipfel wurde von Theodor Leutwein zu Ehren des deutschen Reichskanzlers Georg Leo von Caprivi de Caprera de Montecuccoli so benannt.

Tag 9-10

ca. 260km

Namushasha – Water Lily Lodge

Heute geht es wieder über die Grenze nach Botswana. Fahrt zum tierreichsten Wildreservat Botswanas, den Chobe National Park. Dies ist die Heimat von über 65.000 Elefanten (der größten Population der Welt!) und von tausenden Büffeln sowie Giraffen, Zebras, Nashörner, seltenen Antilopenarten, Meerkatzen, Pavianen, Flusspferden, Krokodilen, Löwen, Leoparden und vielen anderen Tierarten. Sie können eine Safari per Boot auf dem Chobe River und/oder mit dem Jeep zu Lande unternehmen.

Tag 11

ca. 200km

Water Lily Lodge – Victoria Falls

Nach dem Frühstück fahren wir mit einem Shuttle über die Grenze nach Simbabwe und unternehmen einen Tagesausflug zu den Victoria Falls am Sambesi Fluss. Mit einer Höhe von 110m und einer Breite von 1,7km sind sie die größten Wasserfälle Afrikas und zählen außerdem zu den größten der Welt. Fakultativ ist ein Helikopter-Flug über die Wasserfälle und über den Victoria Falls Nationalpark bzw. über den Sambesi möglich. 

Die Visakosten für Simbabwe von derzeit ca. 27 Euro pro Person (zahlbar vor Ort) sind NICHT inklusive!
Ein Mittagessen bietet sich bei einem der vielen Restaurants bzw. Aktivitäten an. Dann werden wir zum berühmten Holzschnitzermarkt geführt und im Anschluss auf die Brücke über dem Sambesi Fluss – Der Grenze zwischen Sambia und Simbabwe.
Danach bringt uns unser Guide wieder nach Botswana zur Lodge zurück

Tag 12

ca. 260km

Water Lily Lodge – Namushasha River Lodge

Heute geht unsere Tour wieder langsam zurück zu unserem Ausgangspunkt. Wir fahren wieder durch den Bwabwata National Park. Südlich von der Namushasha Lodge liegen 2 weitere Nationalparks, nämlich der Mamili (Nkasa Rupara oder auch Nkasa Lupala NP) und der Mudumu Nationalpark.

Auf der Namushasha Lodge angekommen kann man am frühen Abend wieder bei einer Bootsfahrt vielleicht Krokodile oder bestimmt ein paar Flusspferde sehen Geniessen Sie Ihr Abendessen am schönen Kwando Fluss.

Der Mamili und der Mudumu Nationalpark liegen im östlichen Teil des Caprivi Zipfels, des regenreichsten Gebietes von Namibia, und bilden den Lebensraum für fast drei Viertel der 620 im Land registrierten Vogelarten. Der Mamili Nationalpark mit seinen weit verzweigten Wasserläufen ist das größte Feuchtgebiet in Namibia, das als Schutzgebiet ausgewiesen ist. Die beiden großen Inseln Nkasa und Lupala können in der Trockenzeit per Auto erreicht werden. In der Regenzeit allerdings verschwinden 80% ihrer Oberfläche unter Wasser.

Tag 13

ca. 430km

Namushasha – Hakusembe River Lodge

Nach einem zeitigen Frühstück Fahrt nach Rundu zur Hakusembe River Lodge. Wir überqueren wieder den Okavango Fluss. Hier kann man zur Entspannung einen wunderschönen Sonnenuntergang am Flussbett des Okavangos erleben. Mit etwas Glück sieht man auch ein paar Krokodile oder vielleicht sogar ein Flusspferd.

Tag 14

ca. 460km

Hakusembe River Lodge – Frans Indongo Lodge

Nach dem Frühstück Weiterfahrt über Grootfontein. Auf dem Weg kann, wenn Zeit vorhanden ist, das Grashoek Traditional San village besichtigt. Anschliessend weiterfahrt zur Frans Indongo Lodge. Von dort hat man einen hervoragenden Blick auf das Waterberg Plateau.

Grashoek Traditional San Village. Das Projekt nennt sich Living Museum der Ju/‘Hoansi San und wird von einerSan Community betrieben. Es ist das erste lebende Museum und bietet den Besuchern einen interessanten Einblick in das Leben der San. Im Mittelpunkt stehtdas Kennenlernen ihrer ursprünglichen Lebensweise und vorkolonialen Kultur im traditionell errichteten Dorf. Man kann dort aus verschieden Programmen wie z.B. Buschwanderung, Handwerkskunst im Dorf der Tanzen, Spielen, Singen wählen. Das Waterberg Plateau östlich von Otjiwarongo erhebt sich rund 200 Meter aus der umgebenden Ebene. Das 20 Kilometer breite und 50 Kilometer lange Tafelberg Massiv besteht aus porösem Sandstein. Niederschläge sickern durch das durchlässige Gestein und treffen unten auf eine wasserundurchlässige Tonschicht. Während es oben auf dem Plateau sehr trocken ist, gibt es am Fuße viel Oberflächenwasser und kräftige permanente Quellen. Die Vegetation ist darum hier vergleichsweise üppig und grün und besonders artenreich. Unter anderem sieht man hier wilde Feigenbäume, Feuerlilien und Korallenbäume. Außerdem gibt es eine reiche Fauna. Seit 1972 steht das Gebiet um den Waterberg unter Naturschutz, insgesamt eine Fläche von rund 400 Quadratkilometern. Es wurden außerdem bedrohte Tierarten im Park angesiedelt, unter anderem Breit- und Spitzmaul-Nashörner, Rappen- und Pferdeantilopen sowie Streifengnus. Auch die Waterberg Region gehörte traditionell zum Siedlungsgebiet des Herero Volks. Im August 1904 wurden die Hereros - rund 17 000 Männer, Frauen und Kinder - unter der Führung von Samuel Maharero am Waterberg von 1600 deutschen Kolonialsoldaten eingekesselt und in einem dramatischen Kampf geschlagen. Nur wenigen Hereros gelang die Flucht durch die Kalahari Wüste bis nach Botswana. Ein Soldatenfriedhof zeugt heute von den tragischen Ereignissen.

Tag 15

265km

Frans Indongo Lodge – Okapuka Lodge

Nach dem Frühstück geht es dann weiter Richtung Otjiwarongo und Okahandja. 

In Okahandja kann man den örtlichen Holzschnitzer-Markt besuchen. Auf der Lodge angekommen kann man frühen Abend an einer Pirschfahrt teilnehmen.

Ein Großteil der Geschichte der Herero ist eng mit Okahandja verbunden. 1849 ließ sich der deutsche Missionar Friedrich Kolbe hier nieder; als jedoch nur drei Monate später Stammeskriege ausbrachen, musste er die Mission verlassen. Hier können Sie Gräber deutscher Soldaten und Missionare, sowie die von Herero Häuptlingen besichtigen.

Tag 16

80km

Okapuka Lodge – Windhoek Airport

Am Morgen gibt es wieder die Möglichkeit an einer Pirschfahrt teilzunehmen. Den Vormittag geniessen wir noch auf der Okapuka Lodge. Dann geht es nach Windhuk. In der Hauptstadt können nochmal die letzten Einkäufe / Souviniereinkäufe getätigt werden und am späten Nachmittag geht es dann zum Windhoek Internationalen Flughafen. Abflug nach Deutschland.